SPD und Jusos Meißen kritisieren rassistischen CDU-Stadtrat

Veröffentlicht am 09.08.2013 in Pressemitteilung

„Ich bin erschüttert über die rassistischen Äußerungen von Herrn Tallacker und fordere Herrn Orgus auf, sich klar von den Äußerungen seines Stadtrates zu distanzieren. Der Kampf für Menschenfreundlichkeit und Toleranz, gegen Rassismus und neo-nazistische Einstellungen in Meißen werden durch dieses Äußerungen torpediert und lassen Meißen in einem schlechten Licht dastehen. Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig deshalb auch die Arbeit des Bündnis Buntes Meißen ist, um ganz Meißen zu einer toleranten und weltoffenen Stadt zu machen. “, sagt Susann Rüthrich, SPD-Bundestagskandidatin und Vorsitzende der SPD im Landkreis Meißen.

Vor zwei Wochen zeigte die Stadt Meißen, dass sie rassistischen und nationalistischen Parolen die Stirn bieten kann. Das Bündnis Buntes Meißen schaffte es mit einem Sommerfest, dem Treiben angereister „Reichsdeutschen“ und Neo-Nazis erfolgreich die Stirn zu bieten. Die jetzt bekannt gewordenen Äußerungen des Meißner CDU-Stadtrates Thomas Tallacker machen diese Arbeit zunichte, auch deshalb, weil sie durch den Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion Falk Werner Orgus nicht in aller Schärfe kritisiert worden sind. Rassismus und Menschenfeindlichkeit haben in der Stadt und im Landkreis Meißen nichts zu suchen, finden auch die Jusos Meißen. „Ein Stadtrat, welcher ein so widerwärtiges Verhalten zeigt, beweist Unmenschlichkeit und puren Fremdenhass. Ich fordere deswegen Herrn Tallacker auf, sofort sein Stuhl zu räumen und zurückzutreten. Rassismus hat in sächsischen Stadtgremien nichts zu suchen. Auch fordere ich Herrn Orgus entschieden auf, sich von seinem „Kollegen“ zu distanzieren. Zeigen sie endlich menschliche Größe!“, so Christian Heine abschließend.

 

Besucht uns auf Facebook

Die Jusos auf Landesebene - Engagiert für unseren Freistaat

 

 

Die Jusos auf Bundesebene - Engagiert für ganz Deutschland